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Mit oder ohne Fußweg? Diskussion um Gehsteig

Haldenwanger Straße - „Zum Angerhof“ soll breiter werden 


Die Straße „Zum Angerhof“ auszubauen - dieser Vorschlag des Haldenwanger Bürgermeisters Josef Wölfle stößt beim Gemeinderat grundsätzlich auf Zustimmung. Schließlich ist dort mit mehr Verkehr zu rechnen, wenn das künftige Wohngebiet „Haldenwang-Stadelösch II“ erschlossen ist. Doch dann sei - zumindest abschnittsweise - auch ein Fußweg notwendig, so die Meinung einiger Gemeinderäte. Wölfle habe bereits Kontakt mit dem Straßenbauamt Kempten aufgenommen. Die Behörde habe signalisiert, dass der Ausbau der Gemeindeverbindungsstraße förderfähig ist. Nun wollte der Bürgermeister wissen, wie der Gemeinderat zu dem Vorhaben steht. Eine Detailplanung gibt es noch nicht. Die Straße soll grundsätzlich breiter werden, sodass zwei Autos ohne Gefahr passieren können. Auch wies Wölfle darauf hin, dass die landwirtschaftlichen Fahrzeuge immer größer würden. Der Ausbau der Strecke „hätte einen gewissen Charme“. Diesen stellte keiner der Gemeinderäte in Abrede. „Würde die Linde stehenbleiben?“, wollte Manfred Gabler (Grüne/Offene Liste) wissen. Dies bejahte Wölfle. Gabler gab zudem zu bedenken, dass in dem Bereich viele Spaziergänger unterwegs seien. „Wenn die Straße breiter wird, dann wird auch schneller gefahren“, sagte er. „Wir müssen auch an die Fußgänger denken.“ Wölfle wandte ein, dass ein Fußgängerweg entlang einer Gemeindeverbindungsstraße wohl nicht gefördert werde. Außerdem könne man nicht an jede Straße im Gemeindegebiet einen Gehsteig bauen. Allerdings: Die Straße „Zum Angerhof“ führt am geplanten Wohngebiet „Stadelösch II“ vorbei. Daher sprachen sich mehrere Gemeinderäte dafür aus, zumindest in diesem Bereich einen Gehweg zu bauen. Wölfle will das nun mit dem Straßenbauamt abklären. (jaj)


 



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