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Änderung der Gebühren für Friedhof, Wasser, Abwasser


Die Gemeinden sind gehalten, in regelmäßigen Abständen ihre Gebührensatzungen zu überprüfen und die Gebühren neu zu kalkulieren. Der Haupt- und Finanzausschuss hat sich deshalb in seiner öffentlichen Sitzung am 14. November 2017 intensiv mit den Friedhofs-, Wasser- und Abwassergebühren auseinander gesetzt und Vorschläge für den Gemeinderat erarbeitet. Die letzte Gebührenkalkulation für den Friedhof datiert aus dem Jahr 2011. Für die Jahre 2015 bis 2017 ist ein Defizit in Höhe von ca. 49.000 € zu verzeichnen. Dies rührt, wie bei den Kosten für Wasser und Abwasser, u.a. von einem veränderten Abrechnungsmodus für die Bauhof- und Verwaltungskosten, her. Auf der Grundlage der neuen Gebührenkalkulation reduziert sich das Defizit auf ca. 7.000 € jährlich. Die neu kalkulierten Gebühren liegen je nach Bestattungsart zwischen 7 und 15 % über den bisherigen Ansätzen.
Bei der Wasserversorgung ergab sich im vorangegangenen Kalkulationszeitraum eine Kostenunterdeckung in Höhe von rd. 52.000 €. Da bei etwa 90 % der Kosten von sog. verbrauchsunabhängigen Kosten ausgegangen werden kann, wurde beschlossen, dass zukünftig eine jährliche Grundgebühr erhoben wird. Diese liegt bei Verwendung des gängigsten Wasserzählers (bis 2,5 m³/Std. Nenndurchfluss) bei 30 €/Jahr. Durch diese Regelung werden beispielsweise Ferienwohnungen und Leerstände stärker berücksichtigt. Die Verbrauchsgebühr reduziert sich dadurch von derzeit 0,87 €/m³ auf 0,73 €/m³. Insgesamt kommt es zu einer Gebührenerhöhung von rd. 8 %.
Beim Abwasser entstand im vorausgegangenen Kalkulationszeitraum ebenfalls eine Unterdeckung in Höhe von rd. 21.000 €. Dies macht eine Erhöhung von 1,69 €/m³ auf 1,78 €/m³ erforderlich. Dies entspricht einer Erhöhung von ca. 5%.
Insgesamt bleibt festzuhalten, dass die Defizite in der Vergangenheit nicht über höhere Gebühren nacherhoben werden, sondern nur die erwarteten Kosten kalkuliert wurden. Im landkreisweiten Vergleich liegen die Gebühren alle im unteren Bereich.



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