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Ortsentwicklung Haldenwang

Ortsentwicklung Haldenwang –


Anbindung der Wengener Straße an die Hauptstraße



Mit der Anbindung der Wenger Straße an die Hauptstraße im Rahmen der Ortsentwicklung Haldenwang befasste sich der Gemeinderat in der Sitzung am 15. Mai 2018. Herr Michels vom Ingenieurbüro A & B GmbH, Börwang, stellte vier ausgearbeitete Varianten für eine zukünftige Verkehrsanbindung der Wengener Straße an die Hauptstraße (Kreisstraße OA 12) vor.


Bei allen Varianten ist der Standort für die Überquerungsstelle auf Höhe des Kriegerdenkmals gleich. Der Standort wurde bereits mit der Kreistiefbauverwaltung festgelegt.


Bei der Planung über die zukünftige Verkehrsführung wurde auf sechs Kriterien geachtet. Diese sind die Befahrbarkeit der Straße, Sichtverhältnisse, Längsneigung der Straße, Auswirkungen für Anlieger, Nutzung der Restfläche auf dem Grundstück Hauptstraße 23 (ehemaliges Gasthaus Hirsch) sowie ein geeigneter Standort für die Bushaltestelle an der Kreisstraße OA 12.



Variante 1 - Süd:


Die Straßenführung sieht eine beidseitige Fahrbahn der Wengener Straße süd-westlich des Grundstücks Flur-Nr. 24 (ehem. Gasthaus Hirsch) vor. Die Fahrbahnbreite beträgt 8 m.
Die Längsneigung der Straße beträgt 8 % sowie 3 % im Aufstellungsbereich (Anfahrtszone im Kreuzungsbereich). Der einspurige Straßenverlauf von der Hauptstraße aus kommend, soll aufgelöst werden. Zu beachten ist, dass die bestehende Zufahrt für das Anwesen Hauptstraße 25 B erhalten bleiben muss. Die Restfläche des Grundstücks ehem. Gasthaus Hirsch beträgt rd. 900 qm.


Nachteil der Variante ist der enge Kurvenradius in der Kreuzung. Durch die Lage der Bushaltestelle ist die Sicht nach Norden eingeschränkt.


Variante 2 - Nord:


Die Straßenführung sieht eine beidseitige Fahrbahn der Wengener Straße nördlich des Grundstücks Flur-Nr. 24 (ehem. Gasthaus Hirsch) vor. Die Fahrbahnbreite beträgt 7,5 m. Die Längsneigungen der Straße betragen 8 und 10 %, in der Anfahrtszone im Kreuzungsbereich 3,9 %. Die einspurige Fahrbahn süd-westlich des Grundstücks ehem. Gasthaus Hirsch soll aufgelöst werden. Zu beachten ist die bestehende Zufahrt zum Anwesen Zum Angerhof 1. Die Restfläche des Grundstücks liegt bei rd. 1.100 qm.


Nachteil dieser Variante sind die Sichtwinkel in Richtung Norden u. in Richtung Süden aufgrund der Lage der Bushaltestelle.


Variante 3 - Mitte:


Die Straßenführung sieht eine beidseitige Fahrbahn der Wengener Straße inmitten des Grundstücks Flur-Nr. 24 (ehem. Gasthaus Hirsch) vor. Die Fahrbahnbreite beträgt 7 m. Die Längsneigung der Straße beträgt 8,5 % sowie zwischen 3 und 4 % in der Anfahrtszone im Kreuzungsbereich. Die verbleibende Restfläche auf dem Grundstück ehemaliger Gasthaus Hirsch sowie der Fläche nördlich der zukünftigen Straße beträgt rd. 1.200 qm. Die Sichtverhältnisse nach Norden sind gut.


Die Länge der Bushaltestelle fällt entgegen den anderen Varianten etwas kürzer aus.


Variante 4 - Einbahnregelung:


Diese Variante ist mit der bisherigen einspurigen Straßenführungen identisch. Die Variante sieht jedoch vor, dass die Sichtverhältnisse der einspurigen Straße süd-westlich des Grundstücks Flur-Nr. 24 (ehem. Gasthaus Hirsch) zur Hauptstraße verbessert werden. Die Straße soll daher mehr im rechten Winkel auf die Hauptstraße treffen. Die Fahrbahnbreiten der Wengener Straße betragen 5 m bzw. 5,50 m. Die Längsneigung beträgt 8 % sowie 3 % in der Anfahrtszone. Die Sichtverhältnisse nach Norden sind aufgrund der Lage der Bushaltestelle ungünstig. Die Restfläche des Grundstücks ehem. Gasthaus Hirsch beträgt nur rd. 630 qm.


Der Gemeinderat favorisiert nach jetzigem Sachstand mit 13 Stimmen die Variante 3 – Mitte.



Sachstandsbericht, weitere Vorgehensweise


Abschließend erläuterte Bgm. Wölfle den aktuellen Sachstand der Ortsentwicklung Haldenwang.


Am 16. April 2018 fand ein gemeinsamer Besprechungstermin mit der neuen Sachbearbeiterin Frau Kipp sowie der Sachgebietsleiterin, Frau Schweiger, bei der Regierung von Schwaben in Augsburg statt. Als nächster Schritt steht nun die planerische Umsetzung des Handlungsfelds Hauptstraße in Form eines städtebaulichen Entwurfs (Rahmenplan) an. Der Rahmenplan integriert die im IEK analysierten Themen wie öffentlicher Raum, Grünstruktur, Verkehr, ruhender Verkehr, Wegeverbindung, Barrierefreiheit usw..


In gegenseitiger Abstimmung ist hierzu eine Mehrfachbeauftragung von Stadtplanungsbüros angedacht. Für die Grundlagenermittlung sind seitens der Gemeinde Unterlagen, wie Verkehrszählung, Verkehrsschau, topographischer Plan des Gesamtbereichs, Parkraumerhebung, Zielformulierungen sowie Nutzungsvorgaben vorzulegen. Die vom IB A & B GmbH & Co. KG ausgearbeiteten Varianten zur Verkehrsführung sollen mit der Kreistiefbauverwaltung des Landratsamtes Oberallgäu abgestimmt werden.


 



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