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Ausgleichsflächen - Umsetzungsvorschläge vom Bund Naturschutz

Verantwortliche der Ortgruppe des Bund Naturschutzes Haldenwang-Börwang sind auf die Verwaltung zugekommen, mit dem Wunsch, bezüglich der gemeindlichen Ausgleichsflächen ein gemeinsames Gespräch zu führen um zu klären,  was vorgesehen ist und was bisher umgesetzt wurde.


Es fand eine Flächenbegehung mit Herrn Bgm. Wölfle, Frau Wehnert (Geschäftsführerin Bund Naturschutz, Kreisgruppe KE-OA) und Mitgliedern der Ortsgruppe statt. Es wurde festgestellt, dass bei den gemeindlichen Ausgleichsflächen bei der Umsetzung Defizite bestehen. Die Flächen wurden in Augenschein genommen und es wurde abgeklärt, welche Maßnahmen sinnvoll erscheinen. Es wurde vereinbart, dass der Bund Naturschutz Vorschläge zur Umsetzung erarbeitet.


Frau Wehnert stellte nun in der Sitzung des Gemeinderates vom 17. Juli 2018 zwei Umsetzungsvorschläge vor:


Hangquellmoor: Der Bereich soll als extensive Weidefläche erhalten bleiben. Der abgezäunte Bereich wird vergrößert (Puffer zu den Biotopflächen). Der bestehende Zugang zum Bach für das Weidevieh bleibt erhalten. Der Bach wird durch Aufbringung von Kies im Uferbereich gesichert. Es ist die Pflanzung von fünf landschaftsprägenden Laubbäumen vorgesehen. Die bestehende Heckenstruktur wird ergänzt. Die vorgesehenen Maßnahmen sind bereits mit dem Pächter der landwirtschaftlichen Fläche abgestimmt. Die Anschaffung der Bäume sowie eines Elektrozaungerätes wird durch die Gemeinde Haldenwang erfolgen. Die Pflanzung übernimmt die Ortsgruppe Haldenwang-Börwang.


Haldenwang Nord-West: Es ist das Pflanzen von zwei Obstbäumen sowie eine ein- bis zweimalige Mahd der Streuobstwiese vorgesehen. Der Zufahrtsweg zum bestehenden Überlaufbecken bleibt erhalten, wird jedoch als zweispuriger Kiesweg mit ein- bis zweimaliger Mahd gestaltet. Die Randbereiche der Uferböschungen und des Rasenplatzes werden als struktur- und artenreiche Blühfläche gestaltet. Hierfür ist das Konzept eines Landschaftsgärtners in Abstimmung mit dem Bund Naturschutz erforderlich. Der bestehende Waldmantel, die Gehölzstruktur sowie das Alt- und Totholz werden belassen. Die Umsetzung erfolgt durch die Gemeinde Haldenwang.


Beide Maßnahmen werden noch in diesem Jahr in die Wege geleitet.


Frau Marzinzig (untere Naturschutzbehörde im Landratsamt Oberallgäu) teilte den Gemeinderäten und der Zuhörerschaft mit, dass das Landratsamt gegen die Änderung der Ausgleichsmaßnahmen keine Einwände erhebt und die vorgesehenen Maßnahmen unterstützt. Eine Begleitung der Umsetzung durch den Bund Naturschutz (Ortsgruppe) wäre aus ihrer Sicht sehr wünschenswert.


Der Gemeinderat sprach sich einstimmig für die Umsetzung der vorgeschlagenen Maßnahmen auf beiden Ausgleichsflächen aus.



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